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Reparatur des Sitzzylinders des Druckspeichers, Automatikgetriebe DSG 7 0AM (DQ200)
DSG DQ200 – 7-Gang-Robotergetriebe, ausgelegt für die Übertragung von Drehmomenten bis zu 250 N*m. Dieses Automatikgetriebemodell ist in der Modellpalette der VAG-Fahrzeuge mit einem Hubraum von bis zu 2 Litern weit verbreitet:
- - Audi A1, A3, Q3
- - Seat Altea, Ibiza, Leon
- - Skoda Fabia, Octavia, Superb
- - VW Käfer, Golf, Jetta, Polo, Passat, Scirocco, Tiguan, Touran
Das Robotergetriebe wird von einer elektrohydraulischen Einheit – Mechatronik – gesteuert. Ein Merkmal dieses Automatikgetriebemodells ist der hohe Druck der Hydraulikflüssigkeit auf die Aktuatoren. Im Gegensatz zu den Hydraulikeinheiten herkömmlicher Automatikgetriebe verfügt die Mechatronik über einen eigenen Ölkreislauf getrennt vom Schmierkreislauf des mechanischen Teils des Getriebes, wodurch eine Verunreinigung der Hydraulikflüssigkeit vermieden wird. Zur Übertragung der Steuerkräfte benötigt die Mechatronik eine geringe Ölmenge – nur 1,1 Liter, während der Steuerdruck 60 Bar (ca. 60 Atmosphären) erreicht. Bei einem fahrenden Auto wird dieser Druck von der Ölpumpe erzeugt, nach dem Ausschalten der Zündung wird der Druck jedoch abgebaut. Um nach dem Einschalten der Zündung schnell Druck aufzubauen, kommt in der Mechatronik eine spezielle Einheit zum Einsatz – ein Druckspeicher. Die Batterie besteht aus einer Gasflasche, in deren Inneren ein Druck von 50 bar herrscht. Somit meldet die Batterie nach dem Einschalten der Zündung den Anfangsdruck an das Hydrauliksystem, woraufhin die Ölpumpe abhängig von der Umgebungstemperatur den erforderlichen Wert bringt.
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Konstruktiv wird der Druckspeicher über eine Schraubverbindung im Mechatronikgehäuse eingebaut und mit einem Gummiring abgedichtet.
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Sollte die Batterie ausfallen, kann sie durch eine neue ersetzt werden.
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Hoher Druck im System, zyklische Belastungen und Ermüdung des Gehäusematerials der Mechatronik führen schließlich zur Zerstörung des Druckspeichersitzes. Dies äußert sich zunächst in einem langen „Pumpen“ des Mechatronik-Hydrauliksystems nach dem Einschalten der Zündung infolge einer abnormalen Druckentlastung durch Mikrorisse im Gehäuse. Der weitere Betrieb führt zu Fehlern im Zusammenhang mit dem Öldruck in der Mechatronik. Eine äußere Untersuchung erlaubt jedoch nicht immer, das Vorliegen eines Mangels festzustellen.
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Mit der Zeit vergrößern sich Mikrorisse und führen zur Zerstörung des Mechatroniksitzes, die in Kombination mit dem hohen Druck in der Batterie einer Explosion ähnelt. Die Folgen einer solchen Zerstörung können zum Ausfall der gesamten Mechatronik durch Verschmutzung der Ölkreislaufkanäle mit Fragmenten von Gehäuseteilen führen.
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Um das Problem der Entstehung von Mikrorissen zu lösen und die Folgen einer globalen Zerstörung der Mechatronik zu verhindern, haben die Spezialisten von Maktrans eine Technologie zur Verstärkung des Batteriesitzes durch den Einsatz hochfester Materialien entwickelt. Zu diesem Zweck wird der Batteriesitz durch Fräsen auf einer numerisch gesteuerten Maschine für den Einbau eines verstärkten Glases vorbereitet, was die erforderliche Präzision bei der Bearbeitung der Oberflächen des Teils gewährleistet.
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Das verstärkte Glas besteht aus Stahl und ist hinsichtlich der Festigkeitsindikatoren dem Standardsitz im Mechatronikgehäuse (das Material des Mechatronikgehäuses ist eine Aluminiumlegierung) um ein Vielfaches überlegen. Die Abmessungen des Glases entsprechen exakt den ursprünglichen Abmessungen des Batteriesitzes: Gewindesteigung, Durchmesser, Abmessungen der Löcher für Montage und Ölversorgung.
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An einer zuvor vorbereiteten Stelle im Mechatronikgehäuse wird ein verstärktes Glas eingebaut, äußerlich unterscheidet sich das Design nicht vom Original.
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Die weitere Montage erfolgt wie gewohnt über Schraubverbindungen gemäß Mechatronik-Serviceablaufplan.

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Nach Abschluss der Reparatur wird die Mechatronik mit dem mechanischen Teil des Getriebes verbunden und das Auto einer Probefahrt unterzogen, angefangen beim Einschalten der Zündung über die Überprüfung des Vordrucks in der Mechatronik bis hin zur Überprüfung des Automatikgetriebes in allen Betriebsarten .
Das Auftreten von Druckfehlern in der Mechatronik und ein langer Start nach dem Einschalten der Zündung, begleitet vom Geräusch der Ölpumpe, sind die häufigsten Anzeichen für Probleme mit dem Druckspeicher. Durch rechtzeitige Diagnose und Reparatur kann die Entstehung einer Störung verhindert und deren Beseitigung deutlich eingespart werden.





















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